NOVEMBER
Berufsschule in Artern übt wichtige soziale Funktion aus
Der letzte „Vor-Ort-Besuch“ in diesem Jahr führte die CDU Artern in die Staatliche Berufsbildende Schule auf dem Königstuhl. Schulleiter Norbert Höhne informierte umfassend über die Aufgabenbereiche der größten Schule in Artern. Knapp 700 Schülerinnen und Schüler werden z. Zt. in 38 Klassen unterrichtet. Insgesamt gehören 32 Lehrerinnen und Lehrer zum Kollegium, das Durchschnittsalter beträgt 52 Jahre. Im Thüringenvergleich belegt die Schule bei den Prüfungsergebnissen einen vorderen Platz. Die Ausbildungsrichtungen sind: Nahrungsmittel- und Gastgewerbe, Hauswirtschaft, Metall-, Kfz-, Holz-, Farb- und Bautechnik. Prüfungsstützpunkt – Abnahme der Gesellenprüfung – ist die Schule für Maler, Kfz-Mechatroniker und Tischler. Von besonderem Interesse für die weitere Entwicklung der Berufsschullandschaft ist ein Gutachten vom Frühjahr dieses Jahres, das im Auftrag des Thüringer Kultusministeriums erstellt wurde. Die so genannte „Zedler-Studie“ beschäftigt sich mit der Entwicklung der Berufsbildenden Schulen im Freistaat. „Auch die Schulnetzkonzeption des Landkreises sieht eine Diskussion zur Berufsschullandschaft im Jahr 2009 vor, “ so Schulleiter Norbert Höhne. „Ein Rückgang der Schülerzahlen zum Vorjahr war zwar nicht zu verzeichnen, dennoch zwingt die demographische Entwicklung dazu, über neue Aufgabenbereiche, z.B. die Erwachsenenqualifizierung, nachzudenken, “ so Norbert Höhne weiter. Insgesamt macht die überbetriebliche Ausbildung ca. 70 % der Gesamtaufgaben aus. Dies ist besonders in der Region Artern von hoher Bedeutung, um Jugendlichen, die keinen betrieblichen Ausbildungsplatz gefunden haben, eine Chance zu geben. „ Es ist uns immer gelungen, einen Großteil dieser Jugendlichen auch im Anschluss an die überbetriebliche Ausbildung zu vermitteln, “ so der Schulleiter abschließend. Beim anschließenden Rundgang durch das Schulgebäude konnten sich die CDU-Vertreter einen Überblick über die Qualität der Unterrichtsräume und der Werkstätten machen. Weitere Informationen erhält man im Internet: www.sbbs-artern.de

Die CDU-Mitglieder erhalten einen Überblick über die Werkstätten und Unterrichtsräume
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Besuch bei der alphaTec GmbH: Partner nationaler und internationaler Unternehmen
Im Rahmen ihrer „Vor-Ort-Reihe“ besuchte die CDU Artern diesmal die alphaTec GmbH. Als Gesprächspartner stand Geschäftsführer Martin Lehde zur Verfügung. Das Unternehmen, das seit Anfang 1996 in Artern ansässig ist, beschäftigt inzwischen 70 Mitarbeiter, darunter neun Auszubildende. Die Ausbildung erfolgt als Konstruktionsmechaniker mit den verschiedenen Fachrichtungen und als technischer Zeichner. „Der Arterner Standort des Familienunternehmens ist inzwischen größer als der Stammbetrieb in Westfalen, die Lehde-Mechanik GmbH“, so Geschäftsführer Martin Lehde.

Martin Lehde im Gespräch mit den CDU-Mitgliedern
Schwerpunkte des Unternehmens sind das Schweißen und Schneiden, die Blechbearbeitung – insbesondere die Fertigung von Gehäusen sowie die 3/2-D Laserbearbeitung. Die Qualität der Erzeugnisse wird durch ein umfangreiches Qualitätsmanagementsystem gesichert. Bei der Führung durch das Unternehmen, welches im „Drei-Schicht-Betrieb“ arbeitet, erläuterte Geschäftsführer Martin Lehde die einzelnen Arbeitsvorgänge. „Eine Erweiterung des Standortes ist geplant, da die weitere Entwicklung positiv gesehen wird“, so Martin Lehde weiter. Die Firma alphaTec GmbH ist wiederum ein Beweis dafür, dass industrielle Ansiedlung in Artern eine gute Zukunft hat. Weitere Informationen erhält man im Internet:
www.alphatec-artern.de

Martin Lehde erklärt Arbeitsvorgänge.
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OKTOBER
CDU Artern: Kommunaler Versorgungsverband Thüringen (KVT) feste Größe in der Stadt
Die CDU Artern setzte ihre „Vor-Ort-Reihe“ mit einem Besuch beim Kommunalen Versorgungsverband Thüringen (KVT) fort. Als Gesprächspartner standen Direktor Gerald Pietsch sowie Annett Lux, Fachbereichsleiterin der Zusatzversorgungskasse (ZVK) zur Verfügung. „Insgesamt arbeiten in der Lindenstraße 39 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, bis zu 60 sind geplant“, so Direktor Gerald Pietsch. Ein Drittel der Belegschaft ist aus dem Bereich Artern, ein Drittel aus dem Bereich Kyffhäuserkreis/Sömmerda und ein Drittel aus ganz Deutschland. „Es gibt auch Thüringer, die wieder zurück wollen“, so Pietsch weiter. Momentan Zeit absolvieren drei Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten bzw. zum Sozialversicherungsfachangestellten. Der KVT ist eine Körperschaft öffentlichen Rechts und wurde bereits 1994 gegründet. Er hat ca. 330 Mitglieder. Diese sind Körperschaften (z.B. Städte, Landkreise, Gemeinden), bei denen Beamte beschäftigt sind. Über die Mitglieder werden ca. 3100 aktive Beamte und 700 Versorgungsempfänger betreut. Beispielhafte Aufgaben des Verbandes sind die Berechnung und Auszahlung von Versorgungsbezügen, der Ausgleich von Versorgungslasten der Mitglieder, z.B. bei vorzeitigem Ausscheiden von Beamten/Wahlbeamten oder auch die Beratung der Mitglieder in Versorgungsangelegenheiten. Die ZVK wurde 1996 gegründet und befindet sich auch unter dem „Dach“ des Verbandes. Sie ist die betriebliche Altersvorsorgeeinrichtung für Arbeitnehmer des öffentlichen Dienstes. Mit ca. 1300 Pflichtmitgliedern (wiederum Landkreise, Städte, Gemeinden) und ca. 57000 aktiv Versicherten, die noch im Erwerbsleben stehen, ist die ZVK deutlich größer als der KVT. Zusätzlich betreut sie 6500 Rentner. Die ZVK zahlt im Ruhestand eine zusätzliche Alters- bzw. Hinterbliebenenrente. Von besonderem Interesse für die CDU-Vertreter war der geplante Neubau des Verbandes auf dem Gelände des jetzigen Freizeitzentrums („Weißes Haus“ – die TA berichtete). „Der Bauantrag ist gestellt, wir rechnen mit dem Baustart im Frühjahr 2008 und einer Bauzeit von ca. 1,5 Jahren“, so Direktor Gerald Pietsch. Weitere Informationen zum Kommunalen Versorgungsverband Thüringen (KVT) erhält man im Internet: www.kvt-zvk.de
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noch Verwaltungsgebäude des kommunalen Versorgungs-
verbands Thüringen: Lindenstraße 14
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SEPTEMBER
CDU Artern vor Ort – Borlachschule in engem Kontakt mit der Wirtschaft
Die CDU Artern besuchte jüngst die „Johann-Gottfried-
Borlach-Schule“. Diese befindet sich auf dem Gelände der ehemaligen Arterner Saline, daher trägt sie seit 1995 den Namen Borlachs, der das Salinewesen ab 1724 in Artern gründete. Schulleiter Manfred Beer sowie weitere Mitglieder des Lehrerkollegiums standen als Gesprächspartner zur Verfügung. Besonders das Entwicklungsvorhaben „Eigenverantwortliche Schule“ hob Schulleiter Manfred Beer hervor: „Unser Ziel ist es, diesen Satus nach dem Entwicklungsprozess zu bekommen.“ Insgesamt arbeiten 35 Lehrerinnen und Lehrer für die Borlachschule, 31 für den Unterricht vor Ort, vier sind vollständig an anderen Schulen tätig, personalrechtlich aber der Borlachschule unterstellt. 220 Schülerinnen und Schüler besuchen die inzwischen einzige Regelschule in Artern, 13 Klassen sind zwei- , eine Klasse dreizügig. 14 Orte gehören zum Einzugsgebiet der Schule, daher kommt dem Schülertransport eine hohe Bedeutung zu. Unter dem Motto „Schule trifft Wirtschaft“ kooperiert die Borlachschule mit über 40 Firmen aus der Region, darunter die TWB Fahrzeugtechnik GmbH & Co. KG aus Artern oder auch Fujitsu Siemens aus Kölleda. Beispielhaft sind hier die Betriebspraktika zu nennen.
Einblicke in das "Trickfilmstudio"
Aber auch der Medienbereich kommt an der Borlachschule nicht zu kurz: Ab der Klasse 6 werden Trickfilme gestaltet, die bereits im Fernsehen (KiKa) gesendet wurden. Ziel ist die Schaffung eines eigenen Trickfilmstudios. Weiterhin diskutierten die CDU-Vertreter mit dem Lehrerkollegium über den nahenden bzw. schon existenten Fachkräftemangel. „Dieser sei nicht nur für die Wirtschaft ein Problem, sondern auch für die Schulen absehbar,“ so Manfred Beer. Besonders erfreulich war die Gründung eines eigenen Fördervereins, dem „Freundeskreis der Borlachschule Artern e.V.“, im Jahr 2005. Dieser unterstützt tatkräftig die Arbeit der Schule, auch durch finanzielle Mittel. Auch die Sanierung des gesamten Schulkomplexes inkl. der Turnhalle ist gelungen, da dadurch der Standort erheblich aufgewertet wird. Bei einem anschließenden Rundgang konnten die CDU-Vertreter die bisher produzierten Trickfilme noch einmal live erleben. Weitere Informationen zur Borlachschule erhält man im Internet: www.th.schule.de/kyf/rsborlach
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In der Diskussion mit dem Lehrerkollegium
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Gerstensaft in der Vereinsbrauerei Artern
Im Rahmen ihrer „Vor-Ort-Reihe“ besuchte die CDU Artern das neue Brauhaus in unserer Stadt. Begrüßt wurden die CDU-Vertreter von Braumeister Cord von Hantelmann, dem Geschäftsführer des Unternehmens. Herr von Hantelmann ist bereits seit 25 Jahren Braumeister, war in der Klosterbrauerei Andechs tätig und zeichnete in der Zeit von 1991 – 1993 für das Arterner Bier in der damaligen Brauerei verantwortlich. Bereits seit Ende 2002 war der Bau einer Kleinstbrauerei am historischen Standort geplant. Der erste Versuchssud entstand im Jahr 2004. Die Gewerbeanmeldung für das jetzige Unternehmen erfolgte im Juni diesen Jahres. „Durch die Vereinsbrauerei Artern GmbH & Co. KG wird die Brautradition – seit 1879 – wieder belebt“, so Braumeister Cord von Hantelmann. Zur Zeit beschäftigt das Unternehmen vier Mitarbeiter: einen Braumeister, einen Brauer und zwei Schlosser. Die Jahreskapazität beträgt 500 Hektoliter. Von Hantelmann sieht das Brauhaus als „Schornsteinbrauerei“, d. h. nur regional (im Ostteil des Landkreises zzgl. Sangerhausen) tätig. Gebraut wird ein Pils, ein Schwarz- und Bock- sowie ein Weizenbier. Erste Priorität hat die Gewinnung von Gaststätten in der Region, die das Arterner Bier ausschenken. Die Namen der Biersorten stehen noch nicht fest, sollen aber einen lokalen Bezug haben. Der breiten Öffentlichkeit soll das Bier zum Zwiebelmarkt am 5. – 7. Oktober vorgestellt werden.
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O'zapft is!
Der Braumeister wird persönlich den Anstich vornehmen. Momentan braut man nur Fassbier, Flaschenbier soll voraussichtlich Ende Oktober in den Verkauf kommen, den man anfangs ausschließlich als Werksverkauf durchführen möchte. Das Gebäude wird in den nächsten Wochen und Monaten von der Thüringer Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) vollständig umgestaltet, in diesem Zusammenhang wird auch die Brauerei erweitert. Abschließend wird auch eine öffentliche Straße durch das Brauereigelände führen. In Anschluss an die Führung und die Erläuterung technischer Details konnten die CDU-Vertreter den Gerstensaft genießen.
Beim Anstoßen mit Braumeister Cord von Hantelmann
(2 v. l.)
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JUNI
Arterner Kläranlage vor Neubau
Die CDU Artern hat mit Ihrem Besuch beim Kyffhäuser Abwasser- und Trinkwasserverband (KAT) ihre „Vor-Ort-Reihe“ fortgesetzt. Als Gesprächspartner standen Werkleiter Falk Bartels sowie Produktionsleiter Peter Nickmann zur Verfügung. In einer einstündigen Führung konnten sich die Teilnehmer einen Überblick sowohl über die technischen Anlagen als auch über den baulichen Zustand der Kläranlage verschaffen. Die inzwischen 20-jährige Anlage soll komplett einem Neubau weichen.
Wurden bisher nach der Wende die Kläranlagen in Bad Frankenhausen, Roßleben und Donndorf neu gebaut, soll in Artern in den Jahren 2009 – 2011 gebaut werden. „Die Ausschreibungen zur Vorplanung sind in vollem Gange“, so Werkleiter Falk Bartels.
Der KAT beschäftigt 66 Mitarbeiter, davon drei Auszubildende. In ihm sind 30 Gemeinden zur Trinkwasser-versorgung und 18 Gemeinden zur Abwasserentsorgung zusammengeschlossen. Oberstes Gremium ist die Verbands-versammlung, in der die Bürgermeister ihre jeweilige Gemeinde vertreten. Die Stimmenverteilung erfolgt nach Einwohnerzahl.
Der KAT unterhält ein akkreditiertes und zertifiziertes Labor zur Trinkwasser- und Abwasseruntersuchung, welches auch von Dritten gegen Entgelt in Anspruch genommen wird. Hauptstandorte für die Trinkwasserversorgung sind die Brunnen in Bretleben sowie im Ziegelrodaer Forst und die Wassergewinnungsanlagen um Bad Frankenhausen.
Weiteres Diskussionsthema war der aktuelle Streit mit der Bürgerinitiative „Kyffhäuser“ aufgrund von Beitragsbescheiden, die der KAT erlassen hatte. Werkleiter Falk Bartels kündigte in diesem Zusammenhang eine neue Globalkalkulation an.
Dagegen belegt der KAT in einem Vergleich der Trinkwassergebühren in Thüringen vom Bund der Steuerzahler Thüringen e.V. (Juni 2006) Platz 7 von insgesamt 37 Plätzen.
Die CDU Artern hat ihre „Vor-Ort-Reihe“ fortgesetzt. Diesmal stand das Unternehmen TWB Fahrzeugtechnik GmbH & Co. KG auf der Tagesordnung. Begrüßt wurden die CDU-Vertreter von Geschäftsführer Jan Martin Dee. Die TWB-Gruppe, die 1977 gegründet wurde, besitzt vier Fertigungsstandorte: Hagen, Artern, Bad Honnef (Deutschland) und Sao Paulo (Brasilien). Der Umsatz der Gruppe teilt sich zu 71 % auf Sitz- , zu 25 % auf Fahrzeugtechnik und 4 % auf Bau auf. Mit weiteren Standorten in den USA, Russland, China und Indien wird kooperiert. Die Gründung des Standortes in Artern erfolgte im Jahr 2004, der Produktionsstart in 2005. Hauptprodukte sind Großpressteile, Platinenschnitten sowie Außenhautteile. „Artern ist eine sehr moderne Produktionsstätte, deren technische Ausstattung sich konsequent an den zukünftigen Anforderungen der Automobilindustrie ausrichtet, der nächste Erweiterungsschritt ist die Lackiererei,“ so Geschäftsführer Jan Martin Dee. Insgesamt sind inzwischen 120 Mitarbeiter am Standort Artern beschäftigt.
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Geschäftsführer Martin Dee (rechts) erklärt die
Arbeitsvorgänge.
Bei der Besichtigung des Betriebes konnten sich die CDU-Vertreter von den technischen Anlagen ein Bild machen, die zu den modernsten in Europa zählen. Informationen im Internet erhält man unter: http://www.twb-presswerk.de.
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CDU Artern vor Ort: Finneck-Werkstätten leisten wertvolle Arbeit
Die „Vor-Ort-Besuche“ führten die CDU-Vertreter diesmal in die Finneck-Werkstätten in Artern. Ansprechpartnerin war die Zweigstellenleiterin Janina Weber. Insgesamt betreibt die Stiftung Finneck sechs Werkstätten: 3x Sömmerda, Artern,Rastenberg und Bad Frankenhausen mit insgesamt 470 Werkstattplätzen. Unter dem Motto „Bildung, Integration, Arbeit“ stellen sich die Werkstätten insbesondere folgenden Aufgaben: berufliche Integration von Menschen mit Behinderung, berufliche Bildung im Berufsbildungsbereich, Förderung/Arbeitstherapie/Persönlichkeitsbildung sowie pflegerische und medizinische Betreuung. Im Bereich der Lohnfertigung werden schwerpunktmäßig folgende Leistungen erbracht: Metallbe- und – verarbeitung, hauswirtschaftliche Dienstleistungen, Herstellung von Kfz-Kennzeichen, Landschaftspflege.
Am Standort Artern befinden sich im Moment ca. 115 Werkstattplätze, die Erweiterung durch entsprechende Neubauten ist in vollem Gange (TA berichtete). Insgesamt 17 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten die Betreungsarbeit. Darunter sind z.B. Ergotherapeuten, Heilpädagogen sowie Arbeitstherapeuten. In der Metallbearbeitung haben die Mitarbeiter die Meisterqualifikation. Von den 115 Menschen mit Behinderung, die in der Finneck-Werkstatt arbeiten, wohnen bereits 20 im neu erbauten Wohnheim „Mara“ (neben Salinegebäude). Kooperationspartner ist der Gutshof Hauteroda, der u.a. für die Essenversorgung der Werkstatt und des Wohnheimes verantwortlich zeichnet. Beim Rundgang mit Zweigstellenleiterin Janina Weber konnten sich die Vertreter der CDU Artern ein Bild von den hochwertigen Produkten machen, die im Rahmen der Lohnfertigung erstellt werden. Weitere Informationen erhält man im Internet: www.finneck-werkstaetten.de
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Zweigstellenleiterin Janina Weber (links) beim Rundgang
in der Finneck-Werkstatt.
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MAI
Besuch im DRK Alten- und Pflegeheim „Am Königstuhl“
Mit dem Besuch im DRK Alten- und Pflegeheim „Am Königstuhl“ hat die CDU Artern ihre „Vor-Ort-Reihe“ fortgesetzt. Als Gesprächspartner stand Heimleiter Norbert Dziuba zur Verfügung.
Das Haus wurde 1998 erbaut und ist mit insgesamt 80 Heimbewohnern voll belegt.
Besonders ansprechend fanden die CDU-Vertreter die individuelle Zimmergestaltung. Im Gespräch mit einzelnen Bewohnern verschaffte man sich einen persönlichen Eindruck. „Würdevoll und gut betreut im Alter leben, das ist unsere Devise“, so Heimleiter Norbert Dziuba. Mit insgesamt 40 Mitarbeiterinnen (Altenpflegerinnen, Krankenschwestern und Ergotherapeuten) wird eine ganzheitliche Versorgung qualifiziert angeboten. Insgesamt sechs Personen befinden sich in Ausbildung zum Altenpfleger/ zur Altenpflegerin. Die Speisenzubereitung erfolgt in eigener Küche. Die ärztliche Betreuung folgt dem Hausarztprinzip, d.h. der Bewohner entscheidet selbst, von welchem Arzt er behandelt werden möchte. Auch die Barrierefreiheit für Zimmer und Sanitäreinrichtungen ist gewährleistet.
Nach einer interessanten Führung durch Heimleiter Norbert Dziuba erörterte man im gemeinsamen Gespräch die Auswirkungen der aktuellen Gesundheitspolitik. Wer sich näher über das Haus informieren möchte, kann dies im Internet tun: drk-altenheim-artern.homepage.t-online.de
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Heimleiter Norbert Dziuba (links) im Gespräch mit den CDU-
Vertretern.
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APRIL
Besuch bei der APV Thermotech GmbH
Nach interessanten und informativen Besuchen im Kindergarten „Regenbogen“ und der Stadtbibliothek Ende Januar diesen Jahres hat die CDU Artern ihre „Vor-Ort-Kampagne“ mit einer Unternehmensbesichtigung der APV Thermotech GmbH fortgesetzt.
Werkleiter Christoph Reichardt erläuterte zu Beginn in einem Kurzvortrag die Entwicklung und Tätigkeit der APV Thermotech GmbH, deren Schwerpunkt die Wärmeübertragungstechnik ist. Der Mutterkonzern Invensys APV mit Sitz in Großbritannien hat 1923 den Plattenwärmetauscher erfunden. Weltweit existieren fünf Wärmeübertragungstechnik- und Fertigungszentren: In den USA, Brasilien, Dänemark, Deutschland sowie China.
Werksleiter Christoph Reichardt (2.v.l.) berichtet über die Entwicklung
und Tätigkeit der APV.
In Deutschland hat sich das Unternehmen für den Standort Artern entschieden, an dem weltexklusiv einige der Produkte gefertigt werden. Bei dem anschließendem Rundgang beschrieb Christoph Reichardt die umfangreichen Tätigkeiten der Mitarbeiter, die auch im Schichtbetrieb arbeiten. Erfreulich war, dass zahlreiche Mitarbeiter der ehemaligen „Kyffhäuserhütte“ im Unternehmen Arbeit gefunden haben. Die Abnehmer für die gefertigten Produkte sind über den gesamten Globus verteilt. Somit wurde wieder einmal deutlich, dass der Ausspruch „Artern beliefert die Welt“ durchaus seine Berechtigung hat.
Aus Sicht des Unternehmens, so Christoph Reichardt, sind die zentralen städtischen Herausforderungen die Innenstadtentwicklung sowie die zügige Autobahnanbindung und die damit verbundene Fertigstellung der Umgehungsstraße. Insbesondere die bisher erfolgten Unternehmensansiedlungen, die durch die Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) maßgeblich begleitet wurden, lassen hoffen, den Industriestandort Artern weiter zu festigen. Weiter Informationen zum Unternehmen erhält man im Internet unter www.apv-thermotech.de.
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Demonstration eines Arbeitsvorgangs
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Besuch bei der Pharmaplant GmbH
In der vergangenen Woche besuchte die CDU Artern mit Vertretern aus Ratsfraktion und Vorstand die Pharmaplant Arznei- und Gewürzpflanzen GmbH. Geschäftsführer Dr. Andreas Plescher erläuterte die Geschichte der Forschungs-felder. Von der Gründung einer Versuchsstation im Jahr 1927 durch die Schering AG Berlin über die Zugehörigkeit zum VEB Arzneimittelwerk Dresden (1966 – 1971) bzw. zum VEB Pharmazeutisches Werk Halle (1972 – 1989). Im Jahr 1992 erfolgte die Übernahme durch die Mitarbeiter im Rahmen eines „Management-Buy-Outs“ und die damit verbundene Gründung der heutigen Pharmaplant GmbH. Nahezu die Hälfte der in Deutschland amtlich registrierten und geschützten Arznei-pflanzensorten stammen aus den Zuchtgärten der Pharmaplant GmbH, unabhängig davon, wer letztendlich die Sorten zur Anmeldung und Registrierung gebracht hat. Die Anbaufelder finden sich in unmittelbarer Umgebung des Firmensitzes, nahe des Solegrabens.
Geschäftsführer Dr. Andreas Plescher (links) verdeutlicht
die Laborforschung. |
Schwerpunkte in der gemeinsamen Diskussion zu kommunalpolisischen Themen in Artern waren insbesondere die Autobahnanbindung sowie die weitere wirtschaftliche Entwicklung.
Dr. Andreas Plescher zeigt Stecklinge im Gewächshaus
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