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Vor Ort 2008
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In regelmäßigen Abständen besucht die CDU Artern Unternehmen, Einrichtungen und Institutionen, um Eindrücke und Informationen für die politische Arbeit zu gewinnen. Hier ein Rückblick:


- Besuch im „Haus Anna am Park“/Gelungenes Beispiel für Privatisierung

- Was bedeutet  eigentlich FIB?


- Beste Lernbedingungen am neuen Standort

- Tiefkühlbackwaren für ganz Europa

- Starkes Engagement für Bedürftige

- CDU Artern besucht die bioenergy systems GmbH


- Ökumene live – CDU Artern im Gespräch mit Vertretern der katholischen und evangelischen Gemeinde


- CDU Artern besuchte Pressko AG

DEZEMBER

Besuch im „Haus Anna am Park“/Gelungenes Beispiel für Privatisierung

Die CDU Artern hat ihre „Vor-Ort-Reihe“ mit einem Besuch im ehemaligen städtischen Altenheim am Salinepark fortgesetzt. Gastgeber waren die Eheleute Haufs, wobei Rolf Haufs Geschäftsführer des Unternehmens ist. Wir erinnern uns: Das städtische Altenheim wurde vor einigen Jahren verkauft, da die Stadt Artern die notwendigen Modernisierungs- und Umbaumittel nicht hätte aufbringen können. Nach einem entsprechenden Beschluss des Stadtrates erfolgte eine Ausschreibung, bei der Rolf Haufs das beste Angebot machte und den Zuschlag erhielt. Inzwischen ist viel passiert: Die Belegschaft ist durch eigene Handwerker, die den Umbau durchgeführt haben, gewachsen. Besonders erfreulich ist, dass alle aus unserer Region stammen. Der ehemalige Saal und die ehemalige Bibliothek sind komplett umgebaut, so dass sich die Bettenzahl von 39 auf 60 erhöht hat. Demnächst wir eine Pavillon angebaut, der für die Essenversorgung vorgesehen ist. Rolf Haufs zeigte sich zufrieden: „Was wir uns vorgenommen haben, ist erreicht.“ Er verriet weiter: „Wir planen auf der gegenüberliegenden Seite den Bau eines Kindergartens, um den älteren Menschen mehr Kontakt zu Kindern zu ermöglichen und umgekehrt.“ Beim anschließenden Rundgang konnten sich die CDU-Vertreter ein Bild von der Qualität der Räumlichkeiten machen.


v.l.: Geschäftsführer Rolf Haufs beim "Probesitzen", Christine
Zimmer, Jens Krautwurst und Manfred Wackermann.


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SEPTEMBER


Was bedeutet  eigentlich FIB?

Die CDU Artern setzte ihre "Vor-Ort-Reihe" mit einem Besuch beim "Team für Fortbildung, Information und Beratung GmbH (FIB)" fort. Als Gesprächspartner standen Geschäftsführer Kurt Vollmerhausen sowie Mitarbeiter seines Teams zur Verfügung. Das Bildungsunternehmen befindet sich im Gewerbegebiet "Kachstedter Str." und ist seit 1991 in Nordthüringen tätig. Es beschäftigt insgesamt 23 Mitarbeiter, drei Viertel sind in der Ausbildung tätig, ein Viertel in der Verwaltung. Auf insgesamt 4000 qm Ausbildungsfläche werden bis zu 230 Ausbildungsplätze angeboten. Niederlassungen befinden sich in Nordhausen, Artern und Sömmerda. "Angeboten werden Umschulungs- und Qualifizierungsmaßnahmen im gewerblich-technischen Bereich sowie im Dienstleistungsbereich", so Geschäftführer Kurt Vollmerhausen. "Die Zusammenarbeit mit der Arbeitsagentur funktioniert sehr gut", so Vollmerhausen weiter. Seit 1996 ist das Unternehmen auch in der beruflichen Erstausbildung tätig. Besonders stolz ist man auf die Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2000. "Für ein gutes Bildungsangebot ist dies heutzutage unverzichtbar", so der Geschäftsführer. Schwerpunkte des Leistungsprofils des Unternehmens sind die Bereiche Metall/Sanitär/Heizung, Schweißen, Maler/Lackierer/Innenausbau sowie Elektrotechnik/IT-Technik/Elektronik. Auch in diesem Jahr nimmt man an einem praxisorientierten und berufsvorbereitenden Schülerprojekt für die 8. und 9. Klassen teil, an dem soziale Einrichtungen, Schulen sowie auch andere Bildungsträger beteiligt sind. Im Anschluss an den Vortrag nahmen die CDU-Vertreter bei einem Betriebsrundgang die Werkstätten und Sozialräume in Augenschein. Weitere Informationen erhält man im Internet unter www.fib-nordhausen.de
 
 


Die CDU-Vertreter bei der Besichtigung der Werkstätten

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JULI

Beste Lernbedingungen am neuen Standort

Mit einem Besuch des Staatlichen Regionalen Förderzentrums in der Kirchstraße setzte die CDU Artern ihre "Vor-Ort-Reihe" fort. Gesprächspartner war Förderschulrektorin Christa Guhse. In Artern befindet sich das Förderzentrum bereits seit dem Jahr 2006. Zuletzt wurden die Standorte Bad Frankenhausen und Reinsdorf geschlossen, Arten hat den Zuschlag als Gesamtstandort erhalten. Eine umfassende Innensanierung wurde durchgeführt. Das Einzugsgebiet des Förderzentrums ist der gesamte Ostteil des Kyffhäuserkreises. Insgesamt unterrichten 39 Lehrkräfte, darunter auch sonderpädagogische Fachkräfte, 231 Schülerinnen und Schüler, wobei die Klassenstärke 16 Personen nicht übersteigt. Das Förderzentrum entsendet bei Bedarf auch Lehrkräfte an andere Grund- und Regelschulen. Schwerpunkte der Einrichtung sind: Die Schulvorbereitung bei Kindern, die zurückgestellt sind, die Schuleingangsphase, die Lernförderung in der 3. und 4. Klasse mit gesondertem Lehrplan, Grundschulklassen 3 und 4, Regelschulbereich mit Hauptschulabschluss bzw. qualifiziertem Abschluss sowie die Klassenstufen 5 bis 10 zur Lernförderung. Das Mittagessen für die Schülerinnen und Schüler wird von der Klosterküche Göllingen geliefert. "von 12 Abgängern im Hauptschulbereich haben fünf eine feste betriebliche Ausbildung, die übrigen gehen in die berufsvorbereitende Ausbildung an der Berufsschule", so Förderschulrektorin Christa Guhse. "Dies zeigt deutlich, dass auch unsere Schülerinnen und Schüler eine Chance haben", so Frau Guhse weiter. Einziger Wehrmutstropfen ist momentan der Sportunterricht in der Turnhalle neben der Arbeitsagentur. "Die hygienischen Bedingungen im Toilettenbereich sind eine Katastrophe", stellt die Förderschulrektorin fest.
Gemeinsam mit der Elternschaft versucht man, hier eine Lösung zu realisieren, die den Schülerinnen und Schülern gerecht wird. Die CDU-Vertreter sicherten ihre Unterstützung zu.
Im Anschluss an die Diskussion startete die Gruppe einen Rundgang durch das Schulgebäude. Von besonderem Interesse waren das Computerkabinett, der Fachraum "Metallbearbeitung" sowie die Lehrküche. Abschließend warb Christa Guhse für das Projekt "1. Ostdeutscher Projektcircus Andre Sperlich", welches in der Zeit vom 30. August bis 06. September im Förderzentrum durchgeführt wird. Hiermit möchte man bei der Integration von Kindern unterschiedlicher sozialer Herkünfte ein Zeichen setzen.

Die CDU-Vertreter im Gespräch mir Förderschulrektorin
Christa Guhse (links).


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JUNI

Tiefkühlbackwaren für ganz Europa


Die CDU Artern setzte ihre „Vor-Ort-Reihe“ mit einem Besuch bei der EBS GmbH fort. „EBS“ steht für „european bread sticks“. Die Firma befindet sich im Gewerbegebiet „Kachstedter Str.“, schräg gegenüber der Firma Utsch. Als Gesprächspartner stand Werkleiter Marko Kegel zur Verfügung. Der Besuch des Unternehmens startete mit einer Verkostung von Backwaren, die von der Firma Klemme aus Eisleben, mit der die EBS GmbH verbunden ist, stammten. Die EBS GmbH stellt Tiefkühlbackwaren für die Systemgastronomie her. „Wir beliefern Deutschland und Kontinentaleuropa, über 10 Millionen Teiglinge werden jährlich hergestellt“, so Werkleiter Marko Kegel. Produktionsstart war im Oktober 2006 mit Inbetriebnahme der Linie 1. Seitdem haben 18 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen neuen Arbeitsplatz gefunden, die im Drei-Schicht-Betrieb tätig sind. „Im Januar 2009 soll Linie 2 „ans Netz gehen“, dann können wir bis zu 200 Millionen Teiglinge im Jahr produzieren“, so Marko Kegel weiter. Im Anspruch an Qualität und Geschmack der Produkte versteht sich das Unternehmen als Industriemanufaktur. Es gelten sehr strenge Hygienevorschriften, ein hoher Standard an Lebensmittelsicherheit und Rückverfolgbarkeit.
Die Temperatur im Produktionsbereich beträgt konstant 18 Grad Celsius. Im Anschluss an die Diskussion führte Werkleiter Marko Kegel durch das Unternehmen. Startpunkt war das Rohstofflager. Dort erfuhren die Besucher, dass das Mehl z.B. aus Bad Langensalza stammt.
Insbesondere die automatisierte Produktionslinie war von Interesse, bei der man die Bearbeitung der Teiglinge live verfolgen konnte.



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MAI

Starkes Engagement für Bedürftige

Im Rahmen ihrer „Vor-Ort-Reihe“ besuchte die CDU Artern diesmal die TALI e.V. (Thüringer Arbeitsloseninitiative-Soziale Arbeit). Die TALI versteht sich als Selbsthilfeeinrichtung für Arbeitslose, von Arbeitslosigkeit Bedrohte sowie deren Partner/-in und Kinder. Als Gesprächspartner standen die Regionalstellenleiterin Frau Hartwig und die Projektleiterin Frau Franke zur Verfügung. Mit ABM- und Ein-Euro-Kräften wird die Einrichtung bestritten.

Schwerpunkte der Arbeit sind die Suppenküche, die Tafel sowie ein Bio-Ökogarten, der ein Teil der Lebensmittel liefert. Unter dem Motto „ Beratung-Betreuung-Begleitung “ hilft die TALI z.B. beim Ausfüllen von Anträgen, beim Erstellen von Bewerbungsschreiben, bei Vorsprachen in Ämtern und Behörden und gibt auch Informationen zu Ansprüchen auf ALG I und ALG II. Für die Essenausgabe wird ein Unkostenbeitrag erhoben, z.B. für Abendessen 0,70 EUR. Dieser dient hauptsächlich zur Finanzierung des „Tafel-Autos“, mit dem Lebensmittel abgeholt werden. „Hauptunterstützer sind die Supermärkte des Altkreises Artern, aber auch Fleischer und Bäcker helfen mit“, so Frau Franke. „Aus Scham sind die Berührungsängste von Bedürftigen nach wie vor groß, wenn sich aber jemand anvertraut hat, werden auch private Sorgen diskutiert“, so die Regionalstellenleiterin Frau Hartwig. Empfänger für die Lebensmittel legitimieren sich durch einen Abholerausweis, der nach entsprechender Prüfung der Bedürftigkeit ausgegeben wird. „Insgesamt gibt man in der Suppenküche täglich ca. 20 bis 30 Mittagessen/Abendessen aus, an der Tafel nehmen ca. 160 Familien/Alleinstehende teil“, so Frau Franke. Neben dem „Tafel-Standort“ Artern gibt es auch noch Ausgabestellen in Bad Frankenhausen und Rossleben. Besonders die Eröffnung einer „Kinder-Tafel“ in Bad Frankenhausen, bei der einmal wöchentlich Frühstück ausgeben wird, war ein großer Erfolg (TA berichtete). Der Verein der Arbeitsloseninitiative hat 30 Mitglieder und zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. In Anschluss an die Diskussion wurden Küche und Speiseräume besichtigt. Weitere Informationen zur Thüringer Arbeitsloseninitiative e.V. erhält man im Internet:
www.thueringer-arbeitsloseninitiative.de


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APRIL


CDU Artern besucht die bioenergy systems GmbH

Der Ortsverband der CDU Artern setzte jüngst seine "Vor-Ort-Reihe" mit einem Besuch bei der bioenergy systems GmbH fort. Die Firma befindet sich im Gewerbegebiet "Kachstedter Straße". Gastgeber waren die Geschäftsführer Ralph Brendler und Dr. Dietmar Bendix. Z. Zt. beschäftigt das Unternehmen ca. 35 Mitarbeiter/Innen am Standort Artern. Weitere Niederlassungen befinden sich in Merseburg und München. In Merseburg wird die Projektplanung durchgeführt, in München die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Artern ist bisher der ausschließliche Produktionsstandort. Muttergesellschaft ist die bioenergy systems N.V., eine Aktiengesellschaft mit Sitz in Eindhoven/Niederlande. Das Unternehmen stellt Bioenergieanlagen her, die mit einem besonders hohen Gesamtwirkungsgrad Wärme und Strom erzeugen. Anders als bei herkömmlichen Biogasanlagen, die auf einem bakteriellen Gärprozess beruhen, funktionieren diese Anlagen auf der Basis eines thermo-chemischen Verfahrens.
"Aus diesem Grund können die Anlagen mit einer Vielzahl verschiedener Biomasseerzeugnisse betrieben werden", so Geschäftsführer Dr. Dietmar Bendix. "Sie lassen sich dadurch rohstoff- und standortunabhängig aufstellen, zum anderen individuell auf ihr spezifisches Einsatzgebiet zuschneiden", so Bendix weiter. Überdies arbeitet bioenergy systems an der Entwicklung zukunftstauglicher Technologien, die es ermöglichen, weitere Anwendungsbereiche für bestehende Anlagen zu erschließen. Nach der informativen Unternehmenspräsentation schloss sich ein Betriebsrundgang an, bei dem ein Blockheizkraftwerk besichtigt werden konnte. "Ein Ausbau des Standortes Artern ist bei entsprechender Unterstützung des Landes Thüringen durchaus denkbar," so die beiden Geschäftsführer abschließend. Weitere Informationen zum Unternehmen erhält man in Internet: www.be-sys.com

Geschäftsführer Dr. Dietmar Bendix (links) erläutert die
Funktionsweise eines Blockheizkraftwerkes.

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MÄRZ

Ökumene live – CDU Artern im Gespräch mit Vertretern der katholischen und evangelischen Gemeinde

Jüngst setzte die CDU Artern ihre "Vor-Ort-Reihe" mit einem Besuch bei Vertretern der katholischen und evangelischen Gemeinde fort. Veranstaltungsort war der Gemeinderaum der katholischen Kirche "St. Bonifatius". Gesprächspartner waren neben zahlreichen Gemeindemitgliedern Otto Stöber, Pfarrer der katholischen Gemeinde, sowie Ute Kopp, Vorsitzende des Gemeindekirchenrates der evangelischen Gemeinden. Zu Beginn der Veranstaltung erläuterte Pfarrer Stöber im Rahmen einen kurzen Führung die Geschichte der katholischen Kirche in Artern. Diese feierte im Jahr 2003 ihr 100jähiges Bestehen. Die Führung wurde mit einem gemeinsamen Lied abgeschlossen. Die anschließende Diskussion beleuchtete die verschiedensten Themen der Gemeindearbeit. Während der katholische Pfarrer in den Orten Artern, Heygendorf, Rossleben, Wiehe und Donndorf regelmäßig Gottesdienst feiert, sind es auf der evangelischen Seite mehrere Ansprechpartner.

In den einzelnen Gemeinden sind ca. 15 % der Bürgerinnen und Bürger konfessionell gebunden: 3 % katholische und 11 % evangelische Christen, 86 % sind konfessionslos. "Dieser Tatbestand mache die kirchliche Arbeit nicht gerade einfacher", so die Gemeindevertreter. "Die Berührungsängste seien nach wie vor groß", so Ute Kopp. Sie wies insbesondere auf das soziale Netzwerk der evangelischen Gemeinde hin. Dies hatte Pfarrerin Dr. Spengler mit großem persönlichem Einsatz ins Leben gerufen. "Nach deren Weggang (TA berichtete) ist es für die evangelische Gemeinde eine große Herausforderung, dieses Projekt fortzusetzen", so Ute Kopp weiter. Die "Mutter-Kind-Nachmittage" sowie die Zusammenarbeit mit den Kindergärten sind weitere Schwerpunkte der evangelischen Gemeindearbeit. Auch die Politik kam nicht zu kurz: Intensiv diskutierte man über den geplanten Eintritt der Stadt Artern in die Verwaltungsgemeinschaft.

Die Landtagsabgeordnete Gudrun Holbe gab einen Ausblick auf die geplante Reform der Verwaltungsstrukturen in Thüringen. Auch das Kulturangebot in der Stadt Artern war Thema: Ein Konzert des Loh-Orchesters wäre eine Bereicherung für das kulturelle Leben in der Stadt, ebenfalls eine Mehrzwecksaal für kulturelle Veranstaltungen. Zum Abschluss überreichte Pfarrer Otto Stöber den Osterbrief mit der persönlichen Einladung zu den Ostergottesdiensten. Die sehr gute ökumenische Zusammenarbeit zwischen der katholischen und evangelischen Gemeinde wolle man fortsetzen, so die Gemeindevertreter abschließend. Weiter Informationen zur katholischen Gemeinde in Artern erhält man in Internet:

www.kathweb.de/community/bistum-erfurt


CDU im Gespräch mit Gemeindevertretern

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FEBRUAR

CDU Artern besuchte Pressko AG

Auch in diesem Jahr setzt die CDU Artern ihre „Vor-Ort-Reihe“ in Einrichtungen, Institutionen und Unternehmen fort. Der erste Besuch in diesem Jahr führte die CDU-Vertreter in die Pressko AG. Als Gesprächspartner stand Herr Martin Kolbe, Vorstand des Unternehmens, zur Verfügung. Herr Kolbe erläuterte zu Beginn Geschichte und Firmenphilosophie des Unternehmens. Die Pressko AG Artern stellt Wärmetauscher her, die in den Bereichen der Kältetechnik, der Wasser- und Dampfaufbereitung und in der chemischen Industrie zum Einsatz kommen. Dabei hat das Unternehmen eine Marktlücke entdeckt: „Pressko macht da weiter, wo andere Unternehmen aufhören“, so Vorstand Martin Kolbe. Hohe Temperatur- und Druckbeständigkeit zeichnen die Produkte aus. Mitunter können die Geräte, je nach Einsatzgebiet, Temperaturen von minus 200 bis plus 900 Grad Celsius aushalten.

Das Arterner Unternehmen unterhält weltweite Geschäftsbeziehungen, da die voll verschweißten Wärmetauscher international gefragt sind. Von Beginn an hat die Pressko AG mit eigenem Personal an der Entwicklung ihrer Produkte gearbeitet. Derzeit werden 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, davon 38 in der Produktion. Auch die betriebliche Ausbildung kommt nicht zu kurz: Drei Auszubildende lernen z.Zt. ihren Beruf. Das Unternehmen legt sehr großen Wert auf die Herstellung von Qualitätsprodukten. Daher qualifizieren sich die Mitarbeiter/Innen ständig weiter, um die Anforderungen des internationalen Marktes auch weiterhin zu erfüllen. Erst im Juli 2007 wurde die Produktionsfläche um 1600 qm erweitert, so dass dem Unternehmen jetzt insgesamt 2600 qm zur Verfügung stehen. Weitere Informationen über die Pressko AG Artern erhält man im Internet unter
www.pressko.com.


Vorstand Martin Kolbe (Mitte) führt durch das Unternehmen

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