18:28 Uhr | 08.02.2012 StartseiteStartseiteKontaktKontaktImpressumImpressum
 
Vor Ort 2009
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In regelmäßigen Abständen besucht die CDU Artern Unternehmen, Einrichtungen und Institutionen, um Eindrücke und Informationen für die politische Arbeit zu gewinnen. Hier ein Rückblick:

- Arterns Schönheit
- Arterner Grundschule „Am Königstuhl“ auf gutem Weg
- Stärkere Würdigung des Ehrenamtes gefordert



MAI

Arterns Schönheit

Hell, freundlich, bunt und sehr einladend liegt es vor mir – das Schülerfreizeitzentrum in Artern. Ich ging noch zum Russischkurs ins Pionierhaus. Das, was hier den Arterner Jugendlichen geboten wird ist eine wahre Schönheit. Ein modernes Gebäude mit einer Außenfläche die, gerade im Sommer, zum austoben einlädt.

Ein Hausaufgabenzimmer mit PC und Internetanschluss für Recherchen oder einfach mal chatten: Ein Raum, der genug Platz bietet für Übungsstunden einer Tanzgruppe. Einfach ein modernes, zeitgemäßes und den Ansprüchen Jugendlicher gerecht werdendes, offenes Haus.

Das alles könnte, ginge es nach den Mitgliedern des Jugendhilfeausschuss`, bald Vergangenheit sein. Denn das Gremium, welches im Kreis über Projekte, Jugendpfleger und auch Freizeiteinrichtungen berät, beschloss, dass Artern kein Freizeitzentrum, sondern nur noch Jugendhaus sein soll. Für Außenstehende ist es doch egal wie das heißt. Wenn´s um Geld geht, ist es aber sehr wichtig. Denn als Jugendhaus gibt´s deutlich weniger vom Kreis. Das kann man im Jugendhilfeausschuss beschließen. Da wird ach gleich die Kürzung durch die Stadt mit beschlossen. Ob die Stadt will oder nicht. Dies alles teilte mir Herr Mittelstädt, Vorsitzender des Jugend- und Fördervereins Artern e.V., bei einem Besuch vor Ort mit.

Was bedeutet das für die eigentlich Betroffenen, Arterns Jugendliche?

Mit der Kürzung der Zuschüsse wird es künftig nicht mehr ausreichend Geld für zwei festangestellte Mitarbeiter geben. Stattdessen wird sich eine Person zerreißen müssen, um all den Aufgaben gerecht zu werden. Da ist es schon verwunderlich, ein so neues Haus abzustufen. Eine Vielzahl neuer Projekte wird schier fortwährend über den Kyffhäuserkreis ergossen – Chancen für Jugendliche mit und ohne Schulabschluss, Schwellenhelfer für Jugendliche, Einsatz für mehr Demokratie und Toleranz unter Jugendlichen, Integration schwer integrierbarer – all diese Angebote sollen unserer Jugend Perspektiven geben, Chancen aufzeigen, sie motivieren. Doch ein schönes Beispiel dafür, was mit Engagement passieren kann, wäre die Abstufung des neuen Freizeitzentrums. Mit viel Engagement wurde für einen Neubau gekämpft, nur um ihn jetzt aufgrund der Streichung von Mitteln wieder schließen zu müssen? Wo sollen die Jugendlichen hin an den Tagen, an denen der oder die Mitarbeiterin schließen muss? Vielleicht hilft den Mitgliedern des Gremiums ein Besuch vor Ort, ein Gespräch mit den Jugendlichen, die dort täglich ihre Freizeit verbringen und ihre Hausaufgaben machen, um ihre Entscheidung zu überdenken und nicht an Personalfragen festzumachen.


v.l.: MdL Gudrun Holbe, Susann Panitzsch, Sonja Helm,
Bürgermeisterkandidatin Christine Zimmer



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Arterner Grundschule „Am Königstuhl“ auf gutem Weg

Im Rahmen ihrer „Vor-Ort-Reihe“ besuchte die CDU Artern diesmal die Grundschule „Am Königstuhl“. Als Gesprächspartner standen Rektorin Margrit Otto sowie deren Stellvertreterin Frau Cordula Siegmann zur Verfügung. Inzwischen sind seit der Zusammenlegung der Arterner Grundschulen vier Jahre vergangen. Die Sanierung für den jetzigen Standort wurde im Jahr 2007 abgeschlossen. Der Einzugsbereich der Schule umfasst folgende Orte: Artern, Voigtstedt, Reinsdorf und Kalbsrieth/Ritteburg. Beim Rundgang konnten sich die CDU-Vertreter einen guten Eindruck von den Klassenräumen und dem Hortbereich machen. „Zur Zeit besuchen 260 Schüler unsere Schule, 142 Jungen und 118 Mädchen“, so Rektorin Margrit Otto. „Unser Kollegium besteht aus 20 Lehrerinnen. Es kümmern sich sechs Erzieherinnen um die Hortkinder. Der Hort wird zur Zeit von 85 Schülerinnen und Schülern besucht“, so Margrit Otto weiter. Der Unterricht wird differenziert gestaltet, d.h. Stärken und Schwächen einzelner Kinder werden berücksichtigt. Die Klassenstärken liegen zwischen 19 und 25 Schülerinnen und Schülern. „Ca. 20 Prozent wechseln nach der Grundschule zum Gymnasium, die Quote war vor einigen Jahren noch deutlich höher“, so Margrit Otto. Das wöchentliche Grundschulfrühstück, welches vom Projekt „Trampelpfad“ unter Regie der evangelischen Gemeinde eingerichtet wurde, findet bei den Schülerinnen und Schülern einen sehr guten Anklang. Besonders hervorgehoben wurde die gute Zusammenarbeit mit der Borlachschule und den Kindergärten, der Schulhort arbeitet eng mit dem Arterner Freizeitzentrum zusammen. Der bisher nur teilweise gestaltete Außenbereich soll in den nächsten Wochen um zahlreiche Spielgeräte ergänzt werden. Die Mittel über insgesamt ca. 6000 Euro wurden durch Spenden, Lottomittel und Bußgelder aufgebracht. Nicht zu vergessen ist natürlich die Altpapiersammlung der Kinder, die durch ihren Fleiß auch einen Anteil beigesteuert haben.


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APRIL

Stärkere Würdigung des Ehrenamtes gefordert

 Im Rahmen ihrer „Vor-Ort-Reihe“ besuchte die CDU Artern jüngst die Freiwillige Feuerwehr Artern. Als Gesprächspartner standen Wehrleiter Peter Hauthal sowie weitere Kameradinnen und Kameraden zur Verfügung. Bei einem informativen und interessanten Rundgang wurden die Gerätschaften und Ausrüstungsgegenstände vorgestellt. „Wir sind aktuell 38 Kameradinnen und Kameraden, die Nachwuchsarbeit wird jedoch immer schwieriger“, so Peter Hauthal. „Einige Kameraden können durch berufsbedingte Abwesenheit nicht eingesetzt werden, deshalb gilt gerade den ortsansässigen Firmen, die Feuerwehrleute beschäftigen, ein besonders Lob. Beim Einsatz gibt es keinerlei Probleme“, so Peter Hauthal weiter. Intensiv diskutierten die Kameradinnen und Kameraden mit den CDU-Vertretern über eine stärkere Würdigung des Ehrenamtes in Artern. „Eine Ehrenamtsgala, wie sie z.B. die Stadt Bad Frankenhausen durchführt, sei sehr wünschenswert“, so der Tenor. „Eine stärkere Würdigung durch die Stadt würde sicherlich viele Bürgerinnen und Bürger motivieren, sich stärker ehrenamtlich zu engagieren.“ Die CDU Artern sicherte bei diesem Vorschlag ihre Unterstützung zu. „Auch die diesjährige Durchführung des Osterfeuers sei wieder sehr gelungen“, so die CDU-Vertreter. Weiterer Diskussionspunkt war das Feuerwehrtechnische Zentrum in Artern. „Dies gelte es langfristig zu sichern, da es auch für die umliegenden Gemeinden eine wichtige Funktion habe“, so die Teilnehmer.
 


Wehrleiter Peter Hauthal erläutert den Gästen die Ausrüstung


CDU-Vorsitzender Jens Krautwurst im Gespräch mit Kameraden
der Feuerwehr


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